8473f1a0-3939-4fe1-abcb-f9036fbd8e5d

Warum Livejournalismus?

1. Die digitale Kopie hat Inhalte von ihrem Träger gelöst. Jeder kann sie verlust- und kostenfrei duplizieren. 2. Inhalte werden flüssig. Es wird immer schwieriger, sie unter digitalen Klimabedingungen zu verkaufen. 3. Digital heißt Dialog. Dialog heißt Erleben. Im Digitalen können Inhalte erlebbar gemacht werden. 4. Inhalte werden erlebbar, wenn man sie wie Software betrachtet:[…]

socialreading_button

Gemeinsam lesen

Livejournalismus heißt … Inhalte gemeinsam zu lesen. Social Reading lautet das Schlagwort, unter dem all jene kollaborative Leseformen gebündelt werden, die aus der vormals einsamen Tätigkeit der Lektüre ein Gemeinschaftserlebnis machen. Wie in Lesesalons treffen sich Menschen in virtuellen Räumen zum gemeinsamen Lesen. Diese Form des Livejournalismus ist eng verbunden mit dem Punkt „Gemeinsam Schreiben“.[…]

reisen_button

Reisen

Live-Journalismus … ist das gemeinsame Erkunden eines neuen Ortes – virtuell wie im greifbaren Leben. Der alte Begriff der Leserreisen trifft nur unzulänglich, was in diesem Feld möglich wäre. …. noch offen … Weitere konkrete Ansätze für die Idee „Live-Journalismus“

teacher_button

Fortbildung

Live-Journalismus heißt … Veranstaltungen mit einem klaren Bildungsziel durchzuführen. Journalistinnen sind Experten für bestimmte Themen, dieses Wissen können sie nicht nur in Form von Texten oder Beiträgen transportieren. Sie können ihr Wissen auch in Fortbildungen vermitteln. Bekannte Beispiele sind: – Guardian Masterclasses Weitere konkrete Ansätze für die Idee „Live-Journalismus“

dialog_button

Dialog

Live-Journalismus … ist das Gespräch in allen seinen digitalen Formen. Wer zum gleichen Zeit im gleichen virtuellen Raum ist, kann sich austauschen. Gespräche, die so entstehen, entsprechen der Idee des Live-Journalismus. Bekannte Beispiele sind: – AskMeAnything-Interview auf Reddit – Google Hangouts – Krautreporter Weitere konkrete Ansätze für die Idee „Live-Journalismus“

versionierung_button

Versionierung

Live-Journalismus ist … die Versionierung von Inhalten. Wenn man Kultur wie Software denkt, wenn man ihre Versionen transparent macht, werden sie erlebbar. Nicht mehr das finale Produkt ist entscheidend, sondern der Prozess. Bekannte Beispiele sind: – Eine neue Version ist verfügbar – GitBook – BundesGit Weitere konkrete Ansätze für die Idee „Live-Journalismus“

ticker_button

Live-Ticker und Live-Stream

Live-Journalismus ist … die Echtzeit-Begleitung von Ereignissen. Das kann die klassische TV- oder Radiokommentierung eines Sport-Geschehens sein oder der Newsticker zu einem aktuellen Ereignis, der im Web in Text, Verlinkung, Ton und Bild bündelt. Und natürlich gehören zum Thema Live-Stream und Live-Ticker auch aktuelle Dienste wie Meerkat oder Periscope, die die Echtzeit-Übertragung für jedermann ermöglichen.[…]

LiveEvents_button

Veranstaltungen

Livejournalismus heißt … Veranstaltungen gemeinsam erlebbar zu machen. Am gleichen auch physikalischen Ort zu sein, eröffnet vergleichbare Möglichkeit wie die des digitalen Dialogs. Bekannte Beispiele sind: ….Guardian Membership Weitere konkrete Ansätze für die Idee „Live-Journalismus“

letsplay_button

Let’s Play

Live-Journalismus ist … das gemeinsame Durchspielen von Computerspielen, das gemeinsame Anschauen von Kinofilmen oder das gemeinsame Lesen von Literatur. LP wird auf Wikipedia beschrieben als „das Vorführen und Kommentieren des Spielens eines Computerspiels. Meist wird dies ähnlich einem Screencast aufgenommen und auf Videoportale hochgeladen.“ Man kann es aber natürlich auch in Echtzeit erlebbar machen. Bekannte[…]

annotierung_button

Annotierung

Livejournalismus heißt … Kommentare an einem Text zu hinterlassen und diesen so in einen neuen Kontext zu setzen. Annotation nennt man dieses Prinzip, das die Kommentierung nicht mehr anschließend (also unter einem Text), sondern im Textfluß also live ermöglicht. Bekannte Beispiele: (Rap) Genius Medium Weitere konkrete Ansätze für die Idee „Live-Journalismus“